Informatik

Das Studium der Informatik ist im Vergleich zu Studiengängen wie Wirtschaftsinformatik oder Bioinformatik kein interdisziplinäres Studium. Beim Informatik-Studium muss sich der Student nicht mit den Grundlagen der Informatik zufrieden gegeben, sondern er hat die Möglichkeit, einzelne Themengebiete und Fragestellungen der Informatik in ihrer Tiefe zu durchdringen. Deshalb wird das allgemeine Informatikstudium häufig auch als "reine" Informatik bezeichnet. Mathematik, Logik und Komplexität spielen hierbei eine große Rolle Wer in diesen Bereichen bereits in der Schule Probleme hatte, sollte sich lieber einen anderen Studiengang heraussuchen, denn die allgemeine Informatik gilt als einer der schwierigsten Studiengänge und das nicht zu unrecht. Je nach Hochschule können die Schwerpunkte des Studiums technisch oder theoretisch sein.

Übersicht über mögliche Studieninhalte

  • Mathematik (diskrete Mathematik, Algebra, Analysis, Logik)
  • Rechnerarchitekturen 
  • Betriebssysteme und Kommunikationstechnik 
  • Software Engineering 
  • Software-Architektur 
  • Datenstrukturen 
  • Algorithmen 
  • Berechenbarkeit und Komplexitätstheorie 
  • Netzwerktechnik 
  • Automatentheorie 
  • IT-Sicherheit (Kryptographie, Systemhärtung, Firewalls, etc.…)

 

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Informatiker arbeiten später beispielsweise als Software- oder Hardwareentwickler, entwerfen Algorithmen oder arbeiten an komplexen Netzwerkstrukturen. Natürlich bietet ein sehr guter Abschluss auch die Möglichkeit, in die Forschung zu gehen und/oder als Dozent zu arbeiten. Im Hinblick auf den zunehmenden Vernetzungsgrad von netzwerkfähigen Dingen (Internet of Things) und die damit verbundene Entwicklung in der Wirtschaft (Industrie 4.0) werden in nahezu jeder Branche immer mehr Informatiker benötigt, um die zunehmende Komplexität miteinander vernetzter Informationssysteme zu bewältigen. Die Berufsaussichten als Informatiker sind deshalb nach wie vor exzellent. Je technisch komplexer und schwieriger die Anforderungen an eine Stelle, desto schwieriger ist diese in der Regel zu besetzten. Vor allem wenn Spezialkenntnisse gefragt sind. Deshalb können sich berufserfahrene Informatiker mit dem passenden Know-How hohe bis sehr hohe Gehaltsforderungen durchzusetzen. Der bereits einige Jahre anhaltende Fachkräftemangel wird sich vor allem im Bereich der Informatik eher noch verschärfen, so dass der eh schon hohe Bedarf an Informatikabsolventen in den nächsten Jahren noch steigen dürfte.

 

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Bachelor-Studiengang Informatik

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