Geoinformatik

Geoinformatik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, welche Inhalte aus der Informatik mit denen aus den Geowissenschaften vereint. Im Fokus stehen geologische Informationen, welche über technische Informationssysteme erfasst, analysiert und verteilt werden. Die Brache, in welcher Informatiker mit geographischen Informationen arbeiten nennt sich GeoIT. Mit der Verbreitung von Smartphones ist das Zielpublikum stark angestiegen. Da fast jedes modernes Handy sowie viele Minicomputer über einen GPS Empfänger verfügt, lassen sich die Standort- und Bewegungsdaten für eine Vielzahl von Apps nutzbar machen. Ein sehr bekanntes Beispiel dafür sind Navigationssysteme.

Studieninhalte des Studienganges Geoinformatik (Ausschnitt)

• Mathematik für Ingenieure
• Angewandte Informatik (Datenbanken, Programmierung, Rechnernetze)
• Kartografie
• Landesvermessung
• Internettechnologien/Webentwicklung
• Urheberrecht
• Local Based Services
• Geodatendienste
• 3D-Visualisierung
• Augmented Reality
• E-Commerece
• Sensorik und spezielle Auswertungsverfahren

Geoinformatik-Kenntnisse sind auf Grund der immer intelligenter werdenden Dinge (internet of things) in vielen Zweigen der Wirtschaft sehr gefragt. So ist beispielsweise die zunehmende Autonomisierung in der Fahrzeugtechnik ohne Geoinformationen undenkbar. Dieser Trend zeichnet sich jedoch auch in vielen anderen Branchen ab. Ganz gleich ob autonomes Fahrzeug, autonom agierendendes Waffensystem, autonomer Mäh- oder Ernteroboter. Ohne Geodaten sind diese Systeme nicht denkbar. Aus diesem Grund werden Absolventen auf Jahre keine Schwierigkeiten haben, nach dem Studium eine interessante Stelle zu finden.

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